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Malerweg Sächsische Schweiz Etappe 6: Schmilka - Königstein

Malerweg Sächsische Schweiz

Etappe 6: Schmilka - Königstein

Entfernung: 29,03 km

Zeit: 8:41:19 h

Höhenmeter: Aufstieg 1.070 m / Abstieg 1065 m

 

Hey!

 

Sandra hat einen neuen Kraftausdruck für alles was höher, weiter, schneller ist; und zwar: Stark! Verbunden mit dem Wörtchen „Passt“ kann man ein „Stark“ sogar noch unterstreichen und eine gewisse Steigerung oder eine Bestätigung von „Stark“ zum Ausdruck bringen. Woher das kommt? Nun, abgeschaut hat Sandra die perfektionierte Anwendung dieser Wörter bei ihren wunderbaren Arbeitskolleg*innen in Wien, die wir hiermit ganz herzlich grüßen. Tja, und gleich in mehrfacher Hinsicht fanden „Stark“ und „Passt“ heute Anwendung.

 

Unsere Tour war heute starke 29,03 km lang mit insgesamt rund 1000 starken Höhenmetern hoch und wieder runter. Starke 8 Stunden und 41 Minuten waren wir netto unterwegs und gesehen haben wir das stärkste, was die Natur wohl so hervorbringen kann im starken Elbsandsteingebirge. Passt!

 

Aber von Anfang an:

Die Irrfahrten mit und ohne den ÖPNV vor Ort lösten sich heute zu unserer großen Freund in Luft auf. Die S-Bahn fuhr wieder, wenn auch überfüllt und im Schneckentempo, Richtung Schmilka, wo wir unsere gestrige Etappe beendet hatten. Gleich zu Anfang führte uns der „Aschersteig“ steil hinauf nach Schöna. Die touristisch wirkende Panoramaaussicht vom Wolfsberg ließen wir links liegen und wanderten statt dessen weiter über Reinhardtsdorf zur Liethenmühle, wo wir eine gemütliche Rast einlegten. Auf dem Weg dorthin stolperte Axel über einen kleinen „Schatz“, der sich als fast 100 Jahre alte 5 Pfennigmünze aus der Zeit der Weimarer Republik entpuppte. Unsere Recherche ergab, dass uns dieser Schatz leider nicht das Dauerreisen ermöglichen wird, als kleiner Glücksbringer aber taugt dieses schön gestaltete Münzlein allemal.

Nächster Halt: Der Papststein, ein Aussichtspunkt mit sehr einladender Berggasthausgastronomie und einigen schönen Aussichten. Lange hielt uns der „Papst“ jedoch nicht fest, da der „Gohrisch“ bereits in Sichtweite eingeladen hatte. Der Auf- und Abstieg gestaltete sich mit Penny nicht ganz so leicht, da uns hier die gemeine „Stleiter“, eine Mischung aus Stufe und Leiter, herausforderte. Trotzdem hat’s viel Spaß gemacht diesen Ort zu entdecken, auch abseits der Wege bis zum „Schwedenloch“ :)

Eigentlich wäre die reguläre Etappe kurz nach dem Gohrisch zu Ende gewesen, wir entschieden uns jedoch aus Gründen der Verkehrsanbindung dazu, die Etappe 7 bis Königstein fortzusetzen, ein zusätzlicher Aufwand von rund 2,5 starken Stunden. Passt!

 

Nach einer kurzen “Radlerpause“ in der Berggaststätte Pfaffenstein ging es dann hoch auf die gleichnamige Erhebung. Natürlich über den „bequemen“ Weg, da weder unsere Rucksäcke durch das Nadelöhr gepasst hätten, noch Penny über die steilen Leitern hinauf gelangt wäre. Trotzdem, liebe Leute, dass war mit der Höhepunkt der gesamten Tour. Ein fantastischer Klammweg führte uns bis zum berühmten Naturdenkmal, der „Barbarine“, einer 42 Meter hohen, freistehenden Felsnadel und die hereinbrechende Abenddämmerung bescherte uns überwältigende Weitsichten. Gerne wären wir hier bis zum Sonnenuntergang geblieben, aber ein paar Meter waren es noch bis zum Bahnhof in Königstein. Die Sonne begleitete uns trotzdem mit golden funkelnden Momenten auf unserem Abstieg und tauchte ganz zum Schluß sogar noch die Burg in ein malerisches Licht. Einfach „Stark“! Passt!

 

Während wir diese Zeilen schreiben ist „Pausentag“ auf unserer Tour und wir ruhen uns ein wenig im schönen Pirna aus. Morgen geht es weiter.

 

Fühlt euch herzlich gedrückt. Rock on - Axel, Sandra & Penny